Praxismanagement wird zur Führungsaufgabe, weil die Teams wachsen
8,13 Mitarbeitende beschäftigte eine Zahnarztpraxis 2023 laut KZBV im Schnitt, bei rechnerisch 1,68 Behandlerinnen und Behandlern je Praxis. Hinter jeder Behandlung steht damit ein Team, und seine Organisation entscheidet im Praxisalltag immer mehr mit.
Die Zahlen
- Pro Praxis sind laut KZBV rechnerisch 1,68 Behandlerinnen und Behandler tätig.
- Laut KZBV beschäftigte jede Zahnarztpraxis im Jahr 2023 rechnerisch 8,13 Mitarbeitende.
- Von 37.423 Praxen waren 2024 laut KZBV 79,8 Prozent Einzelpraxen; 1991 hatte dieser Anteil noch bei 92,5 Prozent gelegen.
Unsere Einordnung
Hinter jeder Behandlerin und jedem Behandler steht rechnerisch ein mehrköpfiges Team. Dieses Verhältnis verschiebt den Engpass: Nicht die Behandlungszeit begrenzt, was eine Praxis leisten kann, sondern wie gut das Team um die Behandlung herum organisiert ist. Dienstpläne, Vertretungen, Einarbeitung und Zuständigkeiten sind dann keine Verwaltung mehr, sondern der Hebel auf die Produktivität jedes Behandlungszimmers. In einem Haus mit mehreren Standorten entscheidet dieser Hebel darüber, ob knappes Fachpersonal dort ist, wo es gebraucht wird.
Fragen an Ihr Haus
- Wie viele Mitarbeitende kommen bei Ihnen auf eine Behandlerin oder einen Behandler, und weicht ein Standort deutlich vom Schnitt ab?
- Wer in Ihrem Haus sieht die Vertretungsplanung aller Standorte an einem Ort, und wie lange dauert es, eine Lücke zu schließen?
Quellen
- dentalspiegel.de: Zahl der Einzelpraxen nimmt weiter ab (Zahlen von KZBV und BZÄK), veröffentlicht am 3. Mai 2026
Datenstand: Daten der KZBV für die Jahre 2023 (Mitarbeitende je Praxis) und 2024 (Einzelpraxen), Behandler je Praxis ohne Jahresangabe in der Quelle; veröffentlicht im Mai 2026.
Recherchiert mit KI-Unterstützung, geprüft und freigegeben von Johannes Beyer am 18. Oktober 2026. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns an info@blue-panda.de.
